Interaktive Stadtkarte zur Integration
In sechs Monaten hat lokalprojekte gemeinsam mit der Hansestadt Stralsund eine interaktive, mehrsprachige Stadtkarte zur Integration entwickelt. Informationen, Beratungsangebote und Anlaufstellen sind jetzt digital und barrierefrei zugänglich.

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Was Samar wusste, als sie ankam – und was nicht
In sechs Monaten hat lokalprojekte gemeinsam mit der Hansestadt Stralsund eine interaktive Stadtkarte zur Integration entwickelt. Wer in Stralsund Informationen und Beratungsangebote sucht, findet sie jetzt an einem Ort: digital, mehrsprachig, aktuell.
Was in 6 Monaten entstand
Eine interaktive Stadtkarte, die bündelt, was bisher verstreut war.
- Interaktive Stadtkarte aufgebaut. Institutionen, Firmen, Vereine und Beratungsangebote sind auf einer Karte gebündelt, barrierefrei zugänglich und in mehreren Sprachen. Jobcenter, Ausländerbehörde, Migrationsbeauftragte, Diakonie und Malteser wurden eingebunden.
- Zielgruppe: alle. Die Karte hilft Geflüchteten und Migrant:innen bei der Orientierung. Aber auch Einheimische, Ehrenamtliche und Touristen nutzen sie.
- Leitfaden für andere Kommunen dokumentiert. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Projekt wurden so aufbereitet, dass andere Kommunen sie direkt übernehmen können.
Das Matching
Samar trifft Olga
Samar Salman kam nicht nur als Macherin nach Stralsund. Sie brachte etwas mit, das in keinem Kompetenzprofil steht: Sie war selbst Migrantin und wusste aus eigener Erfahrung, welche Informationen fehlen, wenn man ankommt. Diese Perspektive machte aus dem Projekt mehr als ein digitales Tool.
Olga Fot, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Stralsund, erkannte sofort den Wert dieser Perspektive. Ihr Learning aus dem Projekt: Wenn man ein gutes Ergebnis will, muss man es selbst in die Hand nehmen. Sie ist seitdem für die Fortführung der Karte verantwortlich.
Die Herausforderung in Stralsund
Stralsund hat viele Angebote für Menschen, die neu ankommen. Das Problem: Diese Informationen waren nirgends gebündelt, oft nur auf Papier, oft nur auf Deutsch, oft nicht mehr aktuell.
- Informationen verstreut: Institutionen, Beratungsstellen und Hilfsangebote waren nicht an einem Ort auffindbar. Der Zugang hing von persönlichen Kontakten ab.
- Sprachbarrieren: Die meisten Informationsquellen waren nur auf Deutsch verfügbar.
- Belastung der Beratungsstellen: Zeitintensive Erstberatungen bei Behörden und Einrichtungen, weil Informationen nicht selbstständig zugänglich waren.
Die Wirkung des Projektes
- Eigenständige Orientierung möglich: Wer in Stralsund ankommt, kann sich jetzt selbst informieren. Unabhängig von Sprachkenntnissen.
- Breite Nutzbarkeit: Die Karte hilft nicht nur Zugezogenen, sondern auch Einheimischen, Ehrenamtlichen und Menschen, die jemandem helfen wollen.
- Vorbild für andere: Durch die Dokumentation können andere Kommunen von den Erkenntnissen profitieren. Samar selbst beschrieb dies als ihr zentrales Anliegen nach dem Projekt.
Die Gesichter zum Projekt
Projektinitiator:in
Projektinitiator
Projektinitiatorin
Macher:in
Macher
Macherin

Projektbuddy
Projektbuddy
Projektbuddy
Die Gesichter zum Programm
Alle Details zum Projekt

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